Leben im Mittelalter

An den Orten, wo Menschen miteinander leben, muss es Regeln geben für das gegenseitige Miteinander. Diese Regeln waren im Mittelalter anders, als wir das heute kennen. Die Gesellschaft wurde in drei unterschiedliche Stände eingeteilt.
Den ersten Stand bildeten Ritter und Adelige. Diese hatten die Befehlsgewalt über die Menschen, verteidigten ihr Volk und verteilten Land. An ihrer Spitze stand der König, der die oberste Gewalt über alles hatte.
Der Klerus (die Geistlichen) waren im zweiten Stand, an dessen Spitze der Papst stand.
Der niederste Stand, dem ca. 80% der damaligen Bevölkerung angehörten waren Handwerker, Bauern und Leibeigene der Adeligen. Leibeigene hatten nahezu keinen freien Willen, sie waren vergleichbar mit Sklaven. Mit harter Arbeit und scharfen Worten ihrer Herren verbrachten sie einen jeden Tag.
Es war eine sehr harte Zeit. Kein fließendes Wasser aus dem Wasserhahn, kein elektrischer Strom, nahezu immer leere Vorratskammern, Kriege, Hungersnöte, Dürre und damit verbundene Missernten, kein Supermarkt, keine Klamottenläden, schlechte medizinische Versorgung der Bevölkerung usw. Also das völlige Gegenteil vom heutigen Leben.

 

Living in Middle Ages

At the places where people live with each other there must be rules for the mutual cooperation. But there are many differences between the rules in the Middle Ages and today. The society was divided into three different classes.
Knights and aristocrats formed the first class. These had the authority about the people, defended her people and distributed country to them who needed one. The king has had the uppermost power about everything.
The clergy (priests) were in the second class. Their head was the pope.
In the lowermost level were craftsmen, farmers and serfs of the aristocrats. They built approx. 80% of the population. Serfs had nearly no free will. They were comparable to slaves. They spent every day with hard work and sharp commands of their bosses.
It was a very hard time. No fluent water from the tap, no electric stream, nearly always empty pantries, wars, famines, dryness and with it linked harvest failures, no supermarket, no things stores, bad medical care of the population etc. The complete opposite of the today’s life.